Riedel PERFORMER: vom C3 Beltpack bis zum C44plus
Für kleine Stand-alone-Systeme dienen CR-2 und CR-4 als Zwei- beziehungsweise Vierkanal-Masterstation im 19-Zoll-Rack. Ihr internes Netzteil versorgt – abhängig von der Konfiguration – bis zu 32 PERFORMER-Geräte. Die CD-2 bringt den Funktionsumfang der CR-2 als kompakte Tischsprechstelle mit, jedoch ohne internes Netzteil. Mit externer Versorgung kann sie selbst als kleine Zweikanal-Masterstation arbeiten.
Das Riedel PERFORMER C3 Beltpack führt zwei digitale Kanäle über Standard-3-Pin-XLR. Drei XLR-Anschlüsse stehen für Headset, Signaleingang und Loop-through bereit; der Loop-through lässt sich alternativ als analoger Programmeingang nutzen. Zwei große Drehregler steuern die Lautstärke und schalten Talk per Tastendruck kurzzeitig oder rastend. DSP-Sidetone, Call-Taste und die gut sichtbare Call-Anzeige unterstützen den Einsatz in lauter Umgebung.
Für die Anbindung an größere Strukturen setzt PERFORMER auf C22 oder das Riedel C44plus System Interface. C22 wandelt zwei zweikanalige CAT5-Matrixports in zwei gespeiste digitale Partylines und versorgt bis zu neun Geräte je Linie. C44plus stellt vier Partyline-Ausgänge bereit, besitzt eine interne 24 × 24-Matrix und speist insgesamt bis zu 38 Beltpacks; je Ausgang lassen sich bis zu 16 in Reihe schalten. AAS verwaltet acht gespeicherte C44plus-Konfigurationen, die sich über die DIP-Schalter an der Front abrufen lassen. C31 verteilt eine Linie auf drei Ausgänge, CI31 ergänzt eine optische und akustische Rufanzeige. Mit extern gespeisten C31 lässt sich die maximale Partyline-Länge auf bis zu 2,5 Kilometer erweitern.